Manuela Klaus Studienreise auf Bali

Meine erste Studienreise mit Kuoni führte mich auf die Insel der Götter auf Bali.

Ein bisschen nervös ging ich am 03.11.25 zu meinem Abfluggate am Zürich Flughafen, gespannt auf wen ich treffen würde. Als sich unsere bunt gemischte Truppe von 12 Personen gefunden hatte, haben wir die Reise mit Singapore Airlines in Angriff genommen. Nach einem etwas turbulenten Flug sind wir am nächsten Morgen gut in Singapore angekommen, um nur kurz danach die Reise nach Denpasar anzutreten.

Zwar etwas müde aber mit guter Laune, wurden wir von Garmada unserem Guide von Go Vacation in Empfang genommen. Mit einem Bus fuhren wir Richtung Kuta in unser 1. Hotel, in welchem wir übernachten sollten. Natürlich nicht ohne es vorher genau zu inspizieren.

Bali Garden Beach Resort

Ein eher kleineres familiäres Hotel mit grossen, gemütlich eingerichteten Zimmern welche einen Blick in den wunderschönen Garten des Resorts haben. Das Hotel verfügt über 4 Pools und einem gut eingerichteten Wellness- und Massagebereich mit wirklich sehr guten Preisen. Die Anlage befindet sich direkt am schönen Kuta Strand. Leider ist der Strandteil vor dem Hotel momentan gesperrt da er frisch aufgeschüttet wird. Es hat verschiedene Restaurants, so dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Das Hotel befindet sich mitten im lebhaften Teil von Kuta mit vielen Bars, Restaurants und Shops.

Am nächsten Morgen, nach einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet wurden wir von unserem Bus abgeholt und nach Ubud, den balinesischen Künstlerort, gebracht. Eigentlich wäre eine E-Bike Tour durch Reisfelder vorgesehen gewesen. Da es aber zu diesem Zeitpunkt so stark regnete wurde diese zu unserer Sicherheit abgesagt was uns ein bisschen Freizeit bescherte und wir auf einen Markt in Ubud gehen konnten, um ein paar Souvenirs zu ergattern.

Danach haben wir im Hotel Pita Maha eingecheckt.

Pita Maha Resort

Das Pita Maha ist ein kleines (24 Zimmer und Villen) traditionell erbautes 5 Sterne Hotel und liegt am Hang eingebettet in üppiger Vegetation mit einer dementsprechenden Aussicht. Die Zimmer sind grosszügig geschnitten und traditionell dennoch modern eingerichtet. Das Resort verfügt über einige Stufen. Es liegt etwas ausserhalb ca. 15 Fahrminuten vom Zentrum Ubuds. Es gibt jedoch einen Hotelshuttle, der einem gratis ins Zentrum bringt und wieder abholt.

Der nächste Tag stand im Zeichen von Action und Treppen steigen. Als Tageshöhepunkt stand River Rafting auf Balis längstem Fluss Ayung auf dem Programm. Zuerst mussten wir gefühlte 50’000 Treppen in die Schlucht runter wandern. Da wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt, Männer gegen Frauen. Als wir den Fluss in Angriff genommen haben, waren die ersten Minuten doch etwas Adrenalin lastig mit Stromschnellen, grossen Steinen und kleinen Wasserfällen. Unser Guide hat uns zum Paddeln gepusht und schlussendlich gab es für uns Frauen nur noch ein Ziel, nämlich die Männer zu überholen und Sie dabei mit unseren Paddeln nass zu spritzen. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt, inklusive kurzer Trinkpause, durch eine wunderschöne Kulisse mit Wasserfällen Pflanzen und Tieren sind wir an unserem Ziel angekommen. Und was man an Treppen runterläuft, muss man auch wieder hochlaufen.

Nach diesem Ausflug standen noch weitere Hotels auf der Besichtigungsliste. Dieses Hotel hat mir besonders gut gefallen:

The Ubud Village Hotel

Ein kleines gemütliches City Hotel im Stadtzentrum von Ubud. Das geschmackvoll eingerichtete Hotel mit 62 Zimmer punktet zum einen mit der ruhigen, aber zentralen Lage, umgeben von zahlreichen Geschäften, aber auch mit dem herzlichen Service sowie exzellenten Speisen. Die Aussicht der Rooftop Bar, welche zum Afternoon Tea benutzt wird, ist einzigartig.

Während unserer Reise haben wir auch einige Tempel und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Dies ist eine Auswahl, welche mir in sehr guter Erinnerung geblieben ist und ich gerne weiterempfehlen.

Der Buddhistische Tempel «Vihara Buddha Banjar»

Es ist ein buddhistischer Tempel und Kloster in den Bergen in der Nähe von Lovina in Nord-Bali. Die Gläubigen, die zu diesem Tempel pilgern, gehören meist zu der chinesisch-buddhistischen Gemeinde Balis. Über eine Treppe gelangt man zu einem Steintor, hinter dem sich ein hübscher Lotusteich und die Gebetsräume des Banjar Brahma Arama Vihara befinden. Betreten werden dürfen diese nur ohne Schuhe, außerdem benötigt man einen Tempelschal, der am Eingang erhältlich ist. Von oben hat man einen herrlichen Blick über die weitläufigen grünen Hügel und Reisfelder des Umlandes.

Fledermaus Tempel «Goa Lawah»

Der Goa Lawah befindet sich direkt am Meer und dient mittlerweile als Ort, an dem hinduistische und balinesische Zeremonien von den Gläubigen abgehalten werden. Dieser Tempel symbolisiert nicht nur die Verehrung der Fledermäuse, sondern auch der Schlangen, die ebenfalls in der direkten Umgebung des Tempels leben.

Die idyllische Lage des in direkter Nähe zum Meer sorgt dafür, dass sich ein Besuch der Anlage grundsätzlich immer lohnt. Da der Tempelkomplex jedoch nicht sehr groß ist, muss für den Ausflug dorthin nicht allzu viel Zeit einkalkuliert werden.

UNESCO Reisterrassen in Jatiluwih

Die Jatiluwih Reisterrassen zählen offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe mit einem spektakulären Panorama und laden zu Wanderungen durch saftig grüne Landschaften ein. Unser Besuch war leider etwas getrübt durch extremen Regenfall, was aber die Aussicht nicht beeinträchtigte. Zum Wandern war es allerdings zu nass.

Diese Hotels haben mir während der Reise auch noch sehr gut gefallen:

Hotel The Lovina

Das schöne Boutiquehotel mit 66 Zimmer das unter Deutschen Führung ist, liegt direkt am schwarzen Sandstrand von Lovina. Es bietet seinen Gästen ruhige Badeferien inmitten einer malerischen Landschaft. Das Hotel hat verschiedene Zimmer und Villenkatergorien. Vom einfachen Doppelzimmer zum Penthouse und Villen mit 12 Meter langem Privatpool ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hervorzuheben ist das hervorragende Essen im The Lovina. Nach Singaraja der früheren Hauptstadt von Bali sind es 10 km.

Candi Beach Resort

Inmitten einer malerischen Bucht an der Ostküste und unmittelbar am Sandstrand gelegen, bietet dieses Hotel eine ideale Lage. Der charmante Küstenort Candidasa ist in nur fünf Minuten erreichbar. Eingebettet in einen Palmenhain, bietet dieses Resort Ruhe und Erholung, dazu einen grosszügigen Garten und eine beeindruckende Poolanlage.

 Belmond Jimbaran Puri Bali

Das wunderschöne Resort mit viel Charme liegt direkt am weissen Jimbaran Strand, einem der schönsten Strandabschnitte Balis. Die Einrichtung wurde aus lokalen Materialien wie Bambus, Teakholz und Alang-Alang-Stroh geschaffen. In dieser schönen Atmosphäre fällt es leicht Erholung und Ruhe zu finden. Im schön angelegten Garten befindet sich ein grosser Infinity-Pool aus javanischem Naturstein, welcher im Sonnenlicht smaragdgrün schimmert.

Amarterra Villas Resort Bali Nusa Dua

Die Anlage besteht aus 42 Private Pool Villen. Das Resort besticht mit einer Kombination aus modernem Luxus und traditioneller balinesischer Dekoration. Ein Highlight ist der private Pool, über den jede Villa verfügt. Alle angebotenen Aktivitäten wie Palmblätter flechten und typisch Balinesische Drinks mixen oder Balinesische Tänze erlernen sowie der allmorgendliche Sport mit Cardio, Ausdauer und Yoga sind im Preis inbegriffen.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen und zu beschreiben. Dies würde den Rahmen sprengen. Unsere Reisegruppe ist nach diesen eindrücklichen, interessanten und doch auch etwas anstrengenden Tagen zusammengewachsen. Die längeren Strecken im Bus wurden mit Bus Karaoke überbrückt, welches die Stimmung jeweils sehr aufheiterte.

Am Abflug Tag hatte der Rückflug mit Singapore Airlines nach Singapore Verspätung, so dass unser Anschlussflug nach Zürich nicht gewährleistet war. Nach dem Aussteigen rannten wir alle gemeinsam zu unserem Gate und hatten Glück, dass wir den Flieger noch erwischt haben. Völlig kaputt haben wir unsere Plätze eingenommen, um in Richtung Heimat zu fliegen.

Mit etwas Wehmut erinnere ich mich gerne an all die Interessanten Gespräche während der Mahlzeiten mit meinen Reisekollegen und auch den jeweiligen Hotelmanagern.

Ein grosser Dank geht an Garmada von Go Vacation. Er hat uns mit seinem grossen Wissen seine Heimat Bali ein grosses Stück nähergebracht.

Ich habe ein Land in kürzester Zeit kennen und lieben gelernt. Und eines bin ich mir sicher, es war nicht das letzte Mal, das ich Bali bereist habe.